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F1101 - CALLISTEPHUS CHINENSIS, SOMMERASTER
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'Standy Cremeweiß'
'Standy'-Astern sind derzeit die welkefesteste Schnittklasse mit hohem Resistenzniveau gegenüber Fusarium und Verticillium. 'Standy' ist ein 'Muss' für jedes professionelle Asternsortiment. Die mittelgroßen (7,5-10 cm) Kissenblüten bestehend aus einer dichtgefüllten Mitte, umgeben von geröhrten Petalen und einem dichten Kranz aus wohlgeformten Zungenblüten. Der straff aufrechte Wuchs ermöglicht eine hohe Ausbeute an qualitativ hochwertigen Schnittstielen.
** Benary-Spezialitäten **
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TECHNISCHE INFORMATIONEN |
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| Vegetationsdauer: | |
Einjährig
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| Familie, Heimat: | |
Asteraceae, China, Japan
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| Standort: | |
Sonne-Halbschatten
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| Pflanzenhöhe: | |
75 cm
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| Blütendurchmesser: | |
8,5 cm
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| Natürliche Blütezeit: | |
August - September
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| Kulturdauer: | |
14-15 Wochen
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| Verkaufszeitraum: | |
Juni-September
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Aussaat |
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| Saatgutform: | |
Roh
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| Saatgutgewicht: | |
450 K/g
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| Kornablage: | |
Mehrkornablage (3-5) in Plugs; breitwürfig; Direktaussaat im Endtopf möglich
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| Keimung: | |
7-21 Tage bei 15-21 °C
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| Keimbedingung: | |
Dunkelkeimer. Steriles Substrat verwenden und das Substrat vor Aussaat mit einem Fungizid gegen Auflaufkrankheiten abgießen. Aussaat mit Vermiculite, Sand oder Substrat abdecken und gleichmäßig feucht halten. Nach Erscheinen der Keimblätter die Substratfeuchte reduzieren, die Temperatur auf 15-17 °C absenken und die Sämlinge unter Langtagbedingungen kultivieren. Je kühler die Keimung, umso kräftiger und welketoleranter sind die Sämlinge. Höhere Temperaturen bewirken eine Keimhemmung.
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| Aussaatsubstrat: | |
Lockeres und humoses Substrat mit einer leichten Aufdüngung (0,25-0,5 kg Mehrnährstoffdünger (MND)/m³, Eisen Spurenelemente), guter Drainage (20 % Sand) und einem pH-Wert: 6.0-6.5
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Jungpflanzen – Fertigware |
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| Pikieren: | |
Für Schnitt empfehlenswert: 2-3 Wochen nach Aussaat in Anzuchtsysteme
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| Topfen: | |
Im Abstand von 15-25x15-25 cm auspflanzen. Die Verwendung von Netzen ist empfehlenswert.
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| Substrat: | |
Lockeres Substrat, 20-30 % Ton, 1 kg MND/m³, 0,5-2,0 kg Langzeitdünger (LZD)/m³, Fe-Chelate, Spurenelemente, pH-Wert: 6.0-6.5.
Boden: gut durchlässige, nicht hoch aufgedüngte, kiesige Böden (z.B. sandiger Lehm). Grunddüngung: 80-100 g/m² LZD. Böden vor dem Auspflanzen entseuchen.
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| Temperatur: | |
12-15 °C. Lüftungstemperatur: 16-20 °C. Nicht unter 8 °C kultivieren. Niedrige Temperaturen und Kurztag führen zur Rosettenbildung und verkürzen die Blütenstiele.
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| Licht: | |
Callistephus sind Langtagpflanzen (mind. 14-16 h). Frühe Aussaaten vor März müssen belichtet werden, da sonst die Pflanzenqualität zu schlecht ist. Der Langtag induziert die Blüten, fördert die Triebstreckung und -verzweigung. Der Kurztag fördert die Blütenentwicklung und hemmt die Trieblänge. Eine 4-wöchige Belichtung reicht für die Blüteninduktion aus. Nachtunterbrechungen bis zu 4 h sind möglich. Nach der Induktion kann durch eingeschobene Kurztagsbedingungen eine Blühverfrühung erreicht werden. Pflanzen, die nur im Kurztag angezogen worden sind, bleiben rosettenartig und bilden keine Blüten aus.
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| Düngung: | |
Mittlerer bis hoher Nährstoffbedarf. Zwei Wochen nach dem Topfen mit der Nachdüngung eines Kalium-betonten MND (ca. 100-150 mg N/l, bei 2 kg LZD) wöchentlich beginnen. Nitrat-betont düngen, übermäßige N-Düngung unbedingt vermeiden. Vorbeugend gegen Fe-Mangel mit Fe-Chelate und gegen Mg-Mangel mit Bittersalz (0,025 %) 1-2 mal während der Kultur düngen.
Boden: Nmin-Sollwert: ca. 150 g N/m².
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| Schnittreife: | |
Stiele schneiden, wenn 2-3 Kreise der Röhrenblüten geöffnet sind. Haltbarkeit: 10-18 Tage. Kühllagerung: Möglich. Blütenblätter möglichst trocken kühlen, da feuchte Blütenblätter faulen.
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| Kulturtipps: | |
Um Pilzkrankheiten zu minimieren, Callistephus möglichst trocken, hell und kühl kultivieren. Keine gebrauchten Vermehrungssysteme verwenden. Freilandböden entseuchen und die Standfläche im jedem Jahr wechseln. Je früher die Auspflanzung desto größer der Ertrag und desto besser die Stielqualitäten.
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Weitere Farben der Serie
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Hinweis
Die Kulturempfehlungen basieren auf Versuchen unter mittel-europäischen Verhältnissen. Sie sind daher nicht universell übertragbar.
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