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L6540 - DORONICUM ORIENTALE, GEMSWURZ
'Little Leo'

kompakter, breitbuschiger Wuchs, Blüten mit Durchmesser von 5 cm, doppelter Zungenblütenkranz, besonders farbintensiv, für Freiland und frühe Topfkultur

** Benary-Spezialitäten **

Apex Seed

'Little Leo'



'Little Leo'   'Little Leo'   'Little Leo'

TECHNISCHE INFORMATIONEN 
Vegetationsdauer:  Staude
Familie, Heimat:  Asteraceae, Südosteuropa bis Kaukasus
Standort:  Volle Sonne-Halbschatten
Pflanzenhöhe:  25 cm
Blütendurchmesser:  5 cm
Natürliche Blütezeit:  April - Mai
Kulturdauer:  Grün (Plugkultur): 6-8 Wochen; Grün (Topfkultur): 12-14 Wochen; Blühend: 10-12 Monate, vernalisationsbedürftig; Schnitt (Nutzungsdauer): 2-3 Jahre
Verkaufszeitraum:  Februar-Mai; Schnitt: April-Mai

Aussaat 
Saatgutform:  Rohsaat
Saatgutgewicht:  1429 K/g
Kornablage:  Ein- und Zweikornablage in Plugs, breitwürfig in Saatkisten
Keimung:  14-21 Tage bei 15-20 °C
Keimbedingung:  Lichtkeimer. Aussaat leicht mit Vermiculite abdecken und gleichmäßig feucht halten. Nach Erscheinen der Keimblätter die Aussaat hell und kühler (15-16 °C) stellen. Aussaat darf nicht austrocknen.
Aussaatsubstrat:  Lockeres und humoses Substrat mit einer leichten Aufdüngung (0,25 kg Mehrnährstoffdünger (MND)/m³, Eisen, Spurenelemente), guter Drainage (20 % Sand) und einem pH-Wert: 6.0-6.5
Düngung:  Nach dem Auflaufen langsam mit der Düngung eines ausgeglichenen MND (75-100 mg N/l) beginnen und später die Konzentration auf 100-150 mg N/l erhöhen. Nitrat-betont düngen.

Jungpflanzen – Fertigware 
Pikieren:  Für Schnittkultur empfehlenswert; 3-5 Wochen nach der Aussaat in Anzuchtsysteme (2,5-4 cm)
Topfen:  4-5 Wochen nach der Aussaat 1 Pflanze in 10-13 cm Topf. Pikierte Pflanzen werden 8-9 Wochen nach der Aussaat getopft. Freiland: Nach den Spätfrösten im Abstand von 30x30 cm auspflanzen.
Substrat:  Lockeres, grobfaseriges Staudensubstrat, 0-15 % Ton, 0-15 % organische Substanz (z.B. Holzhäcksel, Rindenhumus), 1-1,5 kg MND/m³, 2-3 kg Langzeitdünger (LZD; 3-9 Monate)/m³, Fe-Chelate, Spurenelemente, pH-Wert: 6.0-6.5. Freiland: Sandig lehmiger Boden. Grunddüngung: 50-60 g/m² eines ausgeglichenen LZD.
Temperatur:  10-12 °C. Lüftungstemperatur: 15-18 °C. Pfl. nach dem Topfen ins Freiland halbschattig aufstellen. Überwinterung frostfrei bei 1-5 °C oder im Freiland möglich. Vor starken Frösten Pflanzen mit einem Vlies schützen. Verfrühung unter Kaltbedingungen (ab Woche 51): Pflanzen aus dem Freiland 6-8 Wochen bei 5 °C kultivieren. Die Hemmung der Blütenstielstreckung wird hiermit aufgehoben. Anschließend die Temperatur langsam auf 8-10 °C erhöhen. Pflanzen, die frostfrei überwintert haben, können gleich für 10-12 Wochen bei 8-10 °C durchkultiviert werden. Verfrühung unter Warmbedingungen (ab Woche 51): Frostfrei überwinterte Pflanzen werden 7-8 Wochen bei 15-18 °C kultiviert.
Licht:  Blühverfrühung unter Kalt- sowie Warmbedingungen benötigen auf jeden Fall Assimilationslicht (30-40 klx, 10-12 h). Die Blüteninduktion ist nicht von der Tageslänge abhängig.
Wasser:  Pflanzen benötigen im Sommer bei warmen Temperaturen viel Wasser. Staunässe besonders in der Überwinterung vermeiden.
Düngung:  Hoher Nährstoffbedarf. Abwechselnd Kalksalpeter und Kalisalpeter-betonte MND in einer Konzentration von 130-150 mg N/l (bei 3 kg LZD/m³ im Substrat) verwenden (N: K2O-Verhältnis: 1:1,5). Bei kalten Temperaturen und sehr feuchten Substrat verursachen Ammonium-betonte Dünger Wurzelschäden. Ab Mitte September die Düngung langsam für die Kältephase einstellen. In der Kältephase nicht düngen. Treiberei: 130-150 mg N/l eines ausgeglichenen MND düngen. Nach 4-5 Wochen zusätzlich 1-2 mal mit Bittersalz (0,05 %) und Fe-Chelaten düngen. N-Überschuss im Substrat machen die Pflanzen weich. Freiland (Schnitt): Im zweiten Standjahr im März und Juli, je nach Nährstoffgehalte des Bodens, mit 60-80 g LZD/m² nachdüngen. Bei sehr hohen pH-Werten vorsorglich gegen Fe-Mangel mit Fe-Chelaten 1-2 Düngungen durchführen.
Schnittreife:  Stiele schneiden, wenn 2-3 der äußeren Röhrenblütenkränze geöffnet sind. Pflanzen nach der Ernte zurückschneiden. Haltbarkeit: 4-6 Tage. Kühllagerung ist möglich.


Hinweis
Die Kulturempfehlungen basieren auf Versuchen unter mittel-europäischen Verhältnissen. Sie sind daher nicht universell übertragbar.
 
 
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