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N9381 - KNIPHOFIA UVARIA, FACKELLILIE, TRITOME
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'Flamenco'
Flamenco, der temperamentvolle andalusische Tanz, stand Pate bei der Namensgebung für diese Fackellilie. Feurig-lebendig präsentiert sich diese Staude in verschiedenen Gelb-, Orange- und Rottönen.
** Benary-Spezialitäten **
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TECHNISCHE INFORMATIONEN |
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| Vegetationsdauer: | |
Staude
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| Familie, Heimat: | |
Asphodelaceae, Südafrika
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| Standort: | |
Sonne
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| Pflanzenhöhe: | |
80 cm
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| Natürliche Blütezeit: | |
Juli - Oktober
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| Kulturdauer: | |
26-28 Wochen
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| Verkaufszeitraum: | |
April bis Juli; Schnitt: Mai-Oktober
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Aussaat |
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| Saatgutform: | |
Roh
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| Saatgutgewicht: | |
530 K/g
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| Kornablage: | |
Zwei- und Dreikornablage in Plugs; bei Direktsaat im Endtopf: 4-6
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| Keimung: | |
14-20 Tage bei 18-22 °C
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| Keimbedingung: | |
Lichtkeimer. Substrat vor der Aussaat mit einem Fungizid gegen Umfallkrankheiten abgießen. Aussaat nur leicht mit Vermiculite abdecken. Gleichmäßig feucht halten, aber nicht nass. Nach Erscheinen der Keimblätter die Substratfeuchte reduzieren und die Temperatur auf 15-18 °C absenken.
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| Aussaatsubstrat: | |
Lockeres und humoses Substrat mit einer leichten Aufdüngung (0,5 kg Mehrnährstoffdünger (MND)/m³, Eisen, Spurenelemente), guter Drainage und einem pH-Wert: 5.5-6.2
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| Düngung: | |
Nach dem Auflaufen langsam mit der Düngung mit 75-100 mg N/l eines ausgeglichenen MND beginnen und später die Konzentration auf 100-150 mg N/l erhöhen. Nitrat-betont düngen.
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Jungpflanzen – Fertigware |
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| Pikieren: | |
4 Wochen nach Aussaat 1 Pflanze in 9-10 cm Topf oder 2-3 Pflanzen in 11-15 cm Topf
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| Topfen: | |
Containerpflanzen: Anfang Mai 3-4 Pflanzen in 3-10 l Container. Für die Produktion blühender Ware die Töpfe nicht zu klein wählen und bei einjähriger Kultur mindestens 3 Pflanzen pro Topf topfen. Freiland: Ende Mai (frostfrei) im Abstand von 20x40 cm auspflanzen. Kniphofia vertragen direkt nach dem Auspflanzen keine Spätfröste. Folientunnel: Anfang Mai auspflanzen
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| Substrat: | |
Lockeres, grobfaseriges Staudensubstrat, 0-15 % Ton, 0-15 % organische Substanz (z.B. Holzhäcksel, Rindenhumus), 1,5-2 kg MND /m³, 2-3 kg Langzeitdünger (LZD;6-9 Monate)/m³, Fe-Chelate, Spurenelemente, pH-Wert: 5.5-6.2.
Boden: humose, lockere, durchlässige Böden, die sich schnell erwärmen. Grunddüngung (80 g/m² eines Kali-betonten LZD) einarbeiten. pH-Wert: 5.5-6.2.
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| Temperatur: | |
15 °C. Lüftungstemperatur: 18 °C. Die Überwinterung ist frostfrei bei 3-5 °C oder im Freiland mit Vliesabdeckung möglich. Ab Januar bei 12-15 °C antreiben. Im Freiland sonnige und warme Lagen bevorzugen. Die immergrünen Pflanzen im Winter zusammenbinden und mit einer Strohschicht (ca. 20 cm) abdecken.
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| Licht: | |
Für die Blüte werden 10-12 Wochen Langtag benötigt. Im ersten Jahr ist die Blüte meist 2-4 Wochen später als in den Folgejahren. Das Antreiben im Gewächshaus unter Licht verfrüht die Blüte bis zu 4 Wochen. Eine Folienabdeckung im Freiland verkürzt um ca. 1 Woche.
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| Wasser: | |
Kniphofia ist besonders im Winter bei kalten Temperaturen (Gefahr von Wurzelfäule) gegenüber Staunässe absolut empfindlich. Im Sommer hat Kniphofia einen hohen Wasserbedarf. Bei anhaltender Trockenheit können die Blüten eintrocknen, daher im Freiland für eine ausreichende Wasserversorgung sorgen.
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| Düngung: | |
Hoher Nährstoffbedarf. Abwechselnd mit 100-150 mg N/l eines ausgeglichenen MND und Kalksalpeter düngen (bei 3 kg LZD/m³ im Substrat). Vorsorglich gegen Fe-Mangel (gelblichweiße, jüngere Blätter) mit Fe-Chelaten und gegen Mg-Mangel (gelbe Interkostalfelder) mit Bittersalz (0,05 %) 1-2 mal düngen. Freiland: 150 g LZD/m² in mehren Gaben pro Jahr nachdüngen. Auswaschungsverluste mit berücksichtigen (Bodenanalysen).
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| Schnittreife: | |
Stiele schneiden, sobald die ersten Röhrenblüten geöffnet sind. Blüten nur stehend transportieren, da sich die Stiele schnell aufrichten und krumm werden. Haltbarkeit: 10-15 Tage. Die Kühllagerung ist nicht empfehlenswert. Verblühte Blüten regelmäßig entfernen. In der ersten Saison ist die Blüte meistens 2-4 Wochen später als in den nachfolgenden Jahren.
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Hinweis
Die Kulturempfehlungen basieren auf Versuchen unter mittel-europäischen Verhältnissen. Sie sind daher nicht universell übertragbar.
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