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L8891 - ERYSIMUM SUFFRUTICOSUM, SCHÖTERICH, GOLDLACK, SCHOTTENDOTTER
'Goldstaub'

Wohlriechende Staude mit leuchtend gelben Blüten

'Goldstaub'



'Goldstaub'    

TECHNISCHE INFORMATIONEN 
Vegetationsdauer:  Zweijährig
Familie, Heimat:  Brassicaceae, Südeuropa
Standort:  Sonne-Halbschatten
Pflanzenhöhe:  25 cm
Natürliche Blütezeit:  Mai - Juni
Kulturdauer:  14-16 Wochen
Verkaufszeitraum:  Februar-Mai

Aussaat 
Saatgutform:  Roh
Saatgutgewicht:  600 K/g
Kornablage:  Einzelkornablage in Plugs; breitwürfig; bei einjähriger Kultur: Zwei- und Dreikornablage in Plugs
Keimung:  6-12 Tage bei 20-21 °C
Keimbedingung:  Lichtkeimer. Aussaat leicht mit Vermiculite abdecken und gleichmäßig feucht halten. Nach Erscheinen der Keimblätter Temperatur auf 15-18°C senken und die Feuchtigkeit im Substrat reduzieren. Die Keimlinge vertragen keine Staunässe.
Aussaatsubstrat:  Lockeres und humoses Substrat mit einer leichten Aufdüngung (0,25 kg Mehrnährstoffdünger (MND)/m³, Eisen, Spurenelemente), guter Drainage (20 % Sand) und einem pH-Wert: 5.5-6.5

Jungpflanzen – Fertigware 
Topfen:  3-4 Wochen nach der Aussaat 1 Pflanze in 9-12 cm Topf
Substrat:  Lockeres, grobfaseriges Substrat, 10-30 % Ton, 0-15 % Zuschlagsstoffe (z.B. Rindenhumus, Sand, Perlite), 1,5-3 kg MND/m³, 0-2 kg Langzeitdünger (LZD; 3-9 Monate)/m³, Fe-Chelate, Spurenelemente, pH-Wert: 5.5-6.5
Temperatur:  10-15 °C. Lüftungstemperatur: 16 °C. So kalt wie möglich kultivieren. Der Kältereiz bewirkt eine gute Seitentriebbildung und eine gleichmäßige Blüte. Überwinterung frostfrei bei 3-5 °C oder im Freiland mit Vliesabdeckung. Kann ab Woche 51 warm bei 12-15 °C bei oder kalt bei 8-10 °C für 10-14 Wochen angetrieben werden. Temperaturen unter 8 °C verlängern die Kulturdauer um 4-6 Wochen. Reagiert gut auf Cool Morning und negativer Diff..
Licht:  Die Blütenbildung wird nicht von der Tageslänge beeinflusst. Zusatzlicht wirkt sich in der warmen Treiberei positiv auf das Wachstum aus.
Düngung:  Mittlerer bis hoher Nährstoffbedarf. Zwei Wochen nach dem Topfen mit der Nachdüngung eines Kali-betonten MND (ca. 100-150 mg N/l bei 2 kg LZD/m³ im Substrat) wöchentlich beginnen. Bei kalten Temperaturen und sehr feuchten Substrat verursachen Ammonium-betonte Dünger Wurzelschäden. Ab Ende September die Düngung langsam für die Kältephase einstellen. In der Kältephase nicht düngen. Treiberei: 100-150 mg N/l eines Kali-betonten MND düngen. Nach 4-5 Wochen zusätzlich 1-2 mal mit Bittersalz (0,05 %) und Fe-Chelaten düngen.
Kulturtipps:  Vor der Überwinterung und beim Aufstellen zur Treiberei die Töpfe mit einem Fungizid gegen Botrytis abgießen. Empfindlich gegenüber Staunässe. Möglichst trocken kultivieren und im Freiland für eine gute Drainage sorgen. Nicht den Haupttrieb stutzen.


Hinweis
Die Kulturempfehlungen basieren auf Versuchen unter mittel-europäischen Verhältnissen. Sie sind daher nicht universell übertragbar.
 
 
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