|
|
|
M3570 - GAILLARDIA X GRANDIFLORA (ARISTATA), KOKARDENBLUME
|
 |
'Arizona Rote Töne'
Erste rote Topf-Gaillardia aus Saat! Reich verzweigter Habitus, Blüte bis ind den Herbst, unkomplizierte, vernalisationsfreie Staude
|
|
TECHNISCHE INFORMATIONEN |
 |
| Vegetationsdauer: | |
Staude
|
 |
| Familie, Heimat: | |
Asteraceae, Nordamerika
|
 |
| Standort: | |
Sonne
|
 |
| Pflanzenhöhe: | |
30 cm
|
 |
| Pflanzenbreite: | |
28 cm
|
 |
| Blütendurchmesser: | |
10 cm
|
 |
| Natürliche Blütezeit: | |
Mai - September
|
 |
| Kulturdauer: | |
17-22 Wochen
|
 |
| Verkaufszeitraum: | |
Juni-Oktober
|
 |
|
Aussaat |
 |
 |
| Saatgutform: | |
Roh
|
 |
| Saatgutgewicht: | |
400 K/g
|
 |
| Kornablage: | |
Ein- bis Dreikornablage in Plugs
|
 |
| Keimung: | |
Stadium I: 10-12 Tage bei 18-20 °C;
Stadium II-IV: 12-35 Tage bei 16-18 °C
|
 |
| Keimbedingung: | |
Lichtkeimer. Aussaat andrücken, gleichmäßig feucht halten und unter
Licht stellen. Direktes Sonnenlicht vermeiden. Nach Erscheinen der Keimblätter die Feuchtigkeit im Substrat reduzieren und eher trocken weiter kultivieren. Die Sämlinge vertragen keine Staunässe.
|
 |
| Aussaatsubstrat: | |
Lockeres und humoses Substrat mit einer leichten Auf düngung (0,5-1,0 kg)
Mehrnährstoffdünger (MND)/m³, Eisen, Spurenelemente), guter Drainage und einem pH-Wert: 6.0-6.5
|
 |
| Düngung: | |
Ohne Zusatzdüngung wachsen Gaillardia sehr langsam. Daher ist ratsam, ab dem Stadium II mit einer wöchentlichen Düngung von 50 mg N/l eines Volldüngers zu düngen. Ab Stadium III die Nährstoffkonzentration auf 75-100 mg N/l erhöhen. Nitrat-betont düngen.
|
 |
|
Jungpflanzen – Fertigware |
 |  |
| Topfen: | |
1 Pflanze in 10-13 cm Topf, 3 Pflanzen in 16-29 cm Container. Für die Produktion blühender Ware die Töpfe nicht zu klein wählen.
|
 |
| Substrat: | |
Lockere, humose Substrate, 15-30 % Ton, bis 15 % Zuschlagsstoffe (z. B. Perlite, Rindenhumus, Sand), Aufdüngung mit Langzeitdünger 3-6 Monate 3 kg/m³, pH 6-6.5
|
 |
| Stutzen/ Pinzieren: | |
Nicht notwendig
|
 |
| Temperatur: | |
12-16 °C. Lüftungstemperatur: 19 °C oder Freilandkultur. Die Überwinterung ist frostfrei bei 3-5 °C oder im Freiland möglich. Pflanzen im Freiland mit einem Vlies abdecken.
|
 |
| Licht: | |
Gaillardia reagieren sehr stark auf die Tageslänge. Blütenbildung erfolgt im Langtag (12-16 h), der optimale Pflanzenaufbau im Kurztag. Je wärmer die Wachstumstemperatur, umso höhere Lichtintensitäten sind auch im Kurztag für einen optimalen Pflanzenaufbau notwendig. Daher ist in der dunklen Jahreszeit Assimilationslicht für die Kultur erforderlich. Nachtunterbrechungen sind möglich.
|
 |
| Wasser: | |
Sehr empfindlich gegenüber Staunässe. Möglichst trocken kultivieren und die Töpfe zwischen den einzelnen Bewässerungen abtrocknen lassen. Eine zu feuchte Kulturführung beeinträchtigt die Pflanzenqualität. Im Freiland für eine gute Drainage sorgen.
|
 |
| Düngung: | |
Hoher Nährstoffbedarf. Zwei Wochen nach dem Topfen mit der Nach düngung eines ausgeglichenen MND (ca. 130-150 mg N/l; N:K 1:1; bei 3 kg LZD/m³ im Substrat) wöchentlich
beginnen. Gegen Ende der Kultur N:K-Verhältnis auf 1:2 umstellen.
|
 |
| Kulturtipps: | |
Sehr empfindlich gegenüber Staunässe. Möglichst trocken kultivieren und die Töpfe zwischen den einzelnen Be wässerungen abtrocknen lassen. Eine zu feuchte Kulturführung beeinträchtigt die Pflanzenqualität. Im Freiland für eine gute Drainage sorgen.
|
 |
|
Weitere Farben der Serie
|
 |
|
|
* Keim-Stadien (von Aussaat bis zur fertigen Jungpflanze)
| Stadium 1: | Beginnt mit dem Durchtritt der Keimwurzel durch die Testa. Wurzeln berühren das Substrat. Endet mit den voll entwickelten Keimblättern. |
| Stadium 2: | Ausgangspunkt sind die vollentwickelten Keimblätter. Endet mit dem vollentwickelten Primärblatt bzw. -blattpaar. |
| Stadium 3: | Voll entwickeltes Primärblatt bzw. -blattpaares bis zum Zeitpunkt, an dem 80% der Jungpflanzen verkaufsfertig sind. |
| Stadium 4: | Alle Jungpflanzen sind verkaufsfertig und werden abgehärtet. Dieses Stadium dauert ca. 7 Tage. |
Hinweis
Die Kulturempfehlungen basieren auf Versuchen unter mittel-europäischen Verhältnissen. Sie sind daher nicht universell übertragbar.
|
|
|